IP (DAAD-Intensivprogramm)

 

The Presence of the Past: European Cultures of Memory
(gefördert durch die EU im Rahmen der LLP-Programme)

 

Das Mainzer IP „The Presence of the Past: European Cultures of Memory“ ist ein durch DAAD und EU gefördertes interdisziplinäres europäisches Doktorandennetzwerk, an dem neben dem IPP Performance and Media Studies das Trinity College Dublin und die Universität Wien beteiligt sind.

Unter dem Rahmenthema „The Presence of the Past – European Cultures of Memory” fragt das Projekt nach den vielfältigen Beziehungen der Gegenwart zur Vergangenheit und untersucht in einer interdisziplinären und interkulturellen Perspektive unterschiedliche Phänomene dieser Präsenz in kulturellen und künstlerischen Darstellungsformen. Ausgangspunkt ist hierbei die Annahme, dass im kulturellen wie im historiographischen Diskurs nach der Shoah vor allem performative und theatrale Modelle von Zeugenschaft eine konstitutive Bedeutung für die Präsenz der Vergangenheit einnehmen. Im Hinblick auf die jeweiligen kulturellen Interessen einer Erinnerungskultur rücken hier spezifisch nationale Ausformungen dieser „Präsenz des Vergangenen“ genauso in den Fokus wie in einer interdisziplinären Perspektive ein genaues Augenmerk auf die Materialität der Darstellungsformen gerichtet werden soll.
Ziel des Projekts ist die Erarbeitung des Themas im Hinblick auf seine Verortung innerhalb theoretischer Diskurse zur Erinnerungskultur, die Untersuchung historischer und gegenwärtiger Phänomene kultureller Performanz von Vergangenheit in den Bereichen Kunst, Medien und Populärkultur sowie die Perspektivierung verschiedener nationaler, transnationaler und interkultureller Ausformungen des Umgangs mit Geschichte in Theorie und Praxis.

Das IP-Programm findet in Form internationaler Sommerkurse in drei aufeinander folgenden Jahren statt und fokussiert folgende Schwerpunktthemen:

2010: Performative Presence of the Past
2011: Illustrating the Past: History, Media and Popular Culture
2012: Cartographies of the European Past: Nation, Region, Trans-Nation

Das Kursangebot richtet sich in erster Linie an die Promovierenden der beteiligten Institutionen, steht aber nach Maßgabe freier Plätze auch externen Interessenten sowie ausgewählten fortgeschrittenen Studierenden offen.

Eine Summer School setzt sich aus verschiedenen thematischen Seminaren, Workshops und einer Vortragsreihe sowie einem thematisch orientierten Rahmenprogramm mit Exkursionen und Diskussionsrunden zusammen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.

Weitere Informationen finden Sie links unter der Rubrik IPP Summer School.