Informationen zum IPP

Forschungsprofil

Zum Wintersemester 2002/03 wurde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein von DFG und DAAD im Rahmen des Programms „Promovieren an Hochschulen in Deutschland“ (PHD) geförderter Internationaler Promotionsstudiengang „Performance and Media Studies“ eingerichtet. Das Programm ist als klar strukturierter, interdisziplinär ausgerichteter Studiengang konzipiert, greift die aktuelle und international geführte Forschungsdebatte zu den Themenbereichen Theater, Performance, Film, Fernsehen, Literatur sowie den Neuen Medien auf und macht sie für die einzelnen Dissertationsprojekte fruchtbar. Die intensive Betreuung durch das am IPP beteiligte wissenschaftliche Kollegium vor Ort, der Austausch mit internationalen Partner-Institutionen, das modularisierte Studienprogramm und zahlreiche Zusatzveranstaltungen (Summer School, Präsentations-Tagungen, Exkursionen, Gastvorlesungen) sollen es ermöglichen, die Dissertation in einem anregenden forschungsorientierten Kontext innerhalb von drei Jahren abzuschließen. Das IPP „Performance and Media Studies“ bietet eine breit gestreute Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus den Bereichen Kultur-, Theater-, Film-, Literatur- und Medienwissenschaft und versteht sich als wichtige, interdisziplinäre Schnittstelle auf dem Weg zu einer strukturierten Doktorandenausbildung in den Geisteswissenschaften an der Universität Mainz. 
 

Das IPP “Performance and Media Studies“ versteht sich als international und interdisziplinär ausgerichtete Doktorandenausbildung mit kulturwissenschaftlicher Akzentuierung. Das breitgefächerte Spektrum des Programms umfasst die medialen und performativen Äusserungsformen von Kultur, wie sie in Theater, Tanz, Film, Fernsehen, Literatur, Musik und den neuen Medien augenscheinlich werden. Grundsätzlich wird dabei der Kulturbegriff selbst befragt: Wie kann ‚Kultur’ auf ihre Struktur hin untersucht werden, wie können die zugrunde liegenden Paradigmen analysiert und problematisiert werden? Neue Antworten hierauf können nur im interdisziplinären Austausch gefunden werden.

Das IPP Performance and Media Studies setzt zwei thematische Schwerpunkte: Interkulturalität und Intermedialität. Damit werden zum einen Dissertationsprojekte gefördert, die sich explizit mit den Überschneidungen, Entgrenzungen, Übertragungen verschiedener Kulturen und deren exemplarischen medialen und performativen Formen befassen. Zum anderen geht es um die Begegnung und Verkreuzung medialer Strukturen, die intermediale Formen hervorbringen. Die intermediale Forschungsperspektive ermöglicht es somit − über Gattungsgrenzen hinweg − bestimmte kulturelle Ausdrucksformen, Mechanismen und Strategien differenziert zu beobachten bzw. zu analysieren und als Forschungsgegenstand sichtbar werden zu lassen.

 

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